Und schon ist es wieder Sonntag Abend, das Wochenende ist wie verflogen, aber das ist ja meistens so, wenn man etwas schönes erlebt.
Freitag Vormittag haben wir uns auf den Weg nach Bulle gemacht. Ein schöner Ort in der pittoresken Gegend La Gruyère im Kanton Fribourg in der französischen Schweiz.
Im Hotel "Le Tonnelier" waren wir für die nächsten zwei Nächte untergebracht, eine nette kleine Unterkunft mit sehr freundlichen Angestellten.
Nach einer kurzen Ortsbesichtigung und groben Planung der nächsten Zeit haben wir uns auf den Weg nach Gruyères gemacht. Ein wirklich malerischer kleiner Ort mit ein paar wenigen alten Häusern und dem Schloss Gruyères.
Dort haben wir dann das Schloss besichtigt und haben uns anschließend auf den "Sentier du Comte" gemacht. Ein Wanderweg der ein paar der kleinen hübschen Dörfer der Gegend miteinander verbindet.
Irgendwie hatten wir beide nicht daran gedacht, dass es jetzt bereits etwas früher dunkel wird... also haben wir dann irgendwann einen Bahnhof gesucht und sind zurück nach Gruyères gefahren.
Samstag Früh haben wir zunächst die Schaukäserei in Gruyères besichtigt. Der berühmte leckere Gruyère AOC wird dort hergestellt. Eine kleine Führung mit Erklärungen rund um die Herstellung des Käses gab einen guten Überblick über die Käseproduktion. Natürlich wurde nebenbei live auch Käse hergestellt. Täglich werden 48 Käselaibe produziert. Im angeschlossenen Laden konnte man dann natürlich auch genügend von dem leckeren Käse für den Eigenbedarf erwerben :)
Vom Käse ging es weiter zur Schokolade :-) Wir besuchten die Schokoladenfabrik "La maison du Cailler" in Broc. Dort wurde einem in einer schönen Führung alles Wissenswerte rund um das Thema Schokoladenproduktion erklärt und gezeigt. Natürlich kam auch die Verkostung nicht zu kurz ;-) In einem Degustationsraum wurde eine große Palette der Cailler-Produkte zur Verkostung angeboten. Uns war nachher leicht schlecht von so viel Schoggi :D
Nach so viel Essen haben wir einen Abstecher an den Lac du Gruyère gemacht und haben uns dort etwas die Beine vertreten. Wunderschön, wie die Sonne langsam hinter den Bergen verschwunden ist. Außerdem hatten wir einen schönen Blick auf den "Moléson", den Hausberg der dortigen Gegend.
Nachdem es dann doch langsam dunkel wurde sind wir über Landstraße durch viele kleine Dörfer zurück gefahren. Abends waren wir dann im "Le chalet de Gruyères" traditionell Raclette essen. War super lecker :-)
Sonntag sind wir dann noch Richtung Jaun zur Jaunbachschlucht gefahren. Dort angekommen wurde uns der Weg versperrt, die Schlucht war für Wanderer wegen Aufräumarbeiten bei Holzschlag gesperrt. Doch das konnte uns natürlich nicht davon abhalten trotzdem mal ein Stück zu gehen :-) Wir sind also über die Absperrung geklettert und es hat sich doch wirklich gelohnt. War ein schöner Weg, nachdem wir dann allerdings die zweite Absperrung unerlaubterweise überquert hatten, wurden wir leider doch noch gestoppt, denn ein Bagger sowie fehlende Bretter in einer Holzbrücke verhinderten leider, dass wir den Weg bis zum Lac de Montsalvens nicht beenden konnten.
Danach ging es weiter nach Fribourg, der Hauptstadt des gleichnamige Kantons. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonnenschein ging es durch die schöne Altstadt. In den Freiburger Münster haben wir natürlich auch einen Blick geworfen.
Von Freiburg ging es zurück nach Zofingen, Käse verkosten ;-)
Schade, wie schnell doch immer die schöne Zeit vergeht. Ich hätte so ruhig noch ein paar Tage mehr ausgehalten ;-) Nachdem Julian sich verabschiedet hat, werde ich jetzt langsam mal das Chaos in meinem Zimmer beseitigen... Und mir überlegen, was ich die nächsten zwei Tage noch so machen werde. Bis dahin, salut :-)
Sonntag, 6. November 2011
Donnerstag, 3. November 2011
Pilatus
Nachdem ich jetzt Wäsche aufgehängt habe und doch noch etwas Zeit habe, bis ich hier los muss, schreibe ich doch noch etwas über meinen heutigen Tag.
Ich bin um 9:30 mit dem Zug nach Alpnachstad gefahren. Von dort bin ich dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel des Pilatus gefahren. Eigentlich bin ich ja nicht so dafür, einen Berg nur mit der Bahn hochzufahren, aber aus Wetter- und Zeitgründen hab ich dann heute doch mal gegen meine Prinzipien verstoßen. War trotzdem schön :)
Die Bahn ist echt putzig, an der steilsten Stelle muss sie eine Steigung von 48% überwinden. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten nach oben. Schon auf dem Weg nach oben hatte man einen schönen Blick auf die Gipfel, die schneebedeckt waren :) Das Wetter war leider nicht ganz optimal, im Tal war Nebel und es war doch recht bewölkt. Die Sonne hat es öfters mal versucht, hat es aber nciht ganz geschafft, durchzukommen.
Oben angekommen bin ich auf den höchsten Punkt des Pilatus gelaufen, das Tomlishorn (2128m ). Der Weg dorthin war nicht sehr anstrengend und man hatte einen schönen Blick. War traumhaft trotz des nicht perfekten Wetters. Allerdings hat man heute doch deutlich gemerkt, dass wir bereits November haben... Zudem hat der WInd relativ stark geweht, sodass es mir doch recht kalt vorkam. Oben hatte man einen 360° Blick, war wirklich herrlich. Dann bin ich noch auf einen anderne Aussichtspunkt gelaufen. Aber allzu lange hab ich mich dann dort oben nicht aufgehalten, da es echt ziemlich frisch war. Bin dann also wieder bergab gefahren und mit dem Zug nach Hause.
Heute Abend gehts noch nach Bern und dann Morgen in die französische Schweiz.
Ich bin um 9:30 mit dem Zug nach Alpnachstad gefahren. Von dort bin ich dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel des Pilatus gefahren. Eigentlich bin ich ja nicht so dafür, einen Berg nur mit der Bahn hochzufahren, aber aus Wetter- und Zeitgründen hab ich dann heute doch mal gegen meine Prinzipien verstoßen. War trotzdem schön :)
Die Bahn ist echt putzig, an der steilsten Stelle muss sie eine Steigung von 48% überwinden. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten nach oben. Schon auf dem Weg nach oben hatte man einen schönen Blick auf die Gipfel, die schneebedeckt waren :) Das Wetter war leider nicht ganz optimal, im Tal war Nebel und es war doch recht bewölkt. Die Sonne hat es öfters mal versucht, hat es aber nciht ganz geschafft, durchzukommen.
Oben angekommen bin ich auf den höchsten Punkt des Pilatus gelaufen, das Tomlishorn (2128m ). Der Weg dorthin war nicht sehr anstrengend und man hatte einen schönen Blick. War traumhaft trotz des nicht perfekten Wetters. Allerdings hat man heute doch deutlich gemerkt, dass wir bereits November haben... Zudem hat der WInd relativ stark geweht, sodass es mir doch recht kalt vorkam. Oben hatte man einen 360° Blick, war wirklich herrlich. Dann bin ich noch auf einen anderne Aussichtspunkt gelaufen. Aber allzu lange hab ich mich dann dort oben nicht aufgehalten, da es echt ziemlich frisch war. Bin dann also wieder bergab gefahren und mit dem Zug nach Hause.
Heute Abend gehts noch nach Bern und dann Morgen in die französische Schweiz.
Urlaub, endlich frei :-)
Seit 2.11. ist es also endlich so weit, ich habe ein paar Tage Urlaub :-) Nach einem sehr stressigen und arbeitsintensiven Wochenende habe ich mir das auch redlich verdient...
Dienstag Abend waren wir noch beim Abschiedsapéro von Martina und Daniel, zwei Assistenzärzte, die uns in nächster Zeit verlassen werden. Häppchen, Wein und Kuchen frei Haus ;-)
Ich bin allerdings nicht so lange geblieben, da ich am nächsten Tag doch einiges vor hatte.
Da am Mittwoch das Wetter so gut war, wollte ich das natürlich ausnützen, und in die Berge fahren.
Ich bin also an meinem ersten freien Tag um 7:30 mit dem Zug in Richtung Thun gefahren. Ich war froh, dass das mit den Zügen alles gut geklapppt hat, denn auf dieser Strecke musste es doch genau, als ich da fahren wollte, zu Einschränkungen aufgrund von Bauarbeiten kommen.
In Thun angekommen hab ich mir erst mal die Stadt ein bisschen angesehen. Thun ist wirklich auch ein schöner Ort.
Nach diesem kurzen Stadtbummel bin ich dann weiter mit dem Zug nach Mülenen gefahren. Eine Haltestelle mit "Halt auf Verlangen". Von dort hat mich die Niesen-Bahn auf die Zwischenstation Schwandegg gebracht.
Von dort aus ging es dann zu Fuß auf zum Gipfel. Ein sehr schöner, zwischendurch auch etwas anstrengender Weg mit reichlich Gelegenheiten für schöne Ausblicke. Ich bin die ganze Zeit auf der Südseite entlang gewandert und hatte strahlenden Sonnenschein :-) Es war wirklich herrlich. Es boten sich ständig atemberaubende Blicke hinunter ins Tal.
So noch ein paar Worte zu den vielen Bildern :)
Nach einer schönen Wanderung war ich dann oben auf dem Gipfel des Niesen (2362m) angekommen. Ich war meistens alleine auf dem Weg unterwegs, war sehr schön erholsam.
Musste mich manchmal schon zum Weiterlaufen ermahnen, da es auch unterwegs einfach immer so schön war und man den Blick schweifen lassen und einfach nur genießen konnte.
Oben auf dem Gipfel hab ich erste einmal das 360° Panorama genossen. Es war wirklich herrlich. Und ich hatte auch einfach ein riesen Glück, dass es im November noch so tolles Wetter hatte. Es war wirklich strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, weshalb es auch noch recht angenehm von der Temperatur für diese Jahreszeit war. Nachdem ich dann genug die Aussicht genossen hatte (eigentlich kann man sich daran gar nicht satt sehen) und versucht hatte, alle Berge, die ich sah anhand von aufgestellten Tafeln zu entziffern, habe ich mich auf einen gemütlichen großen Liegestuhl in die Sonne gelegt, mich in eine Decke gehüllt und das Wetter und die Aussicht genossen. Zwischendurch hab ich ein bisschen Musik gehört, geschlafen und einfach nur relaxt. War echt total erholsam. Dann hab ich mir noch einen Cappuccino gegönnt und gegen 17 Uhr bin ich mich nochmal auf die Plattform hoch und habe den Sonnenuntergang abgewartet. Das war einmalig schön. Können die Fotos gar nicht so rüberbringen.
Mi der Zeit und der untergehenden Sonne wurde dann doch merklich, dass es November war... War leicht frisch und ich war froh über meine ganze Ausrüstung (Mütze, Schal, Handschuhe...). Dann bin ich mit der Bahn wieder nach unten gefahrne. War auch ein Erlebnis, es war ja dann schon dunkel, aber Licht hielten die trotzdem nicht für nötig.
Unten angekommen bin ich zum Bahnhof. War auch lustig. Man muss auf dem Bahnsteig einen Knopf drücken, damit der Zug überhaupt anhält :) Hat aber alles gut geklappt. In Spiez musste ich umsteigen und hatte 30 Minuten Aufenthalt. Da hab ich mich dann wegen der Kälte ins Bahnhofscafe gesetzt und einen heißen Tee geschlüft.
So wer denkt mein Tag wäre hier zu Ende... Nein, war er nicht :-)
Um 20 Uhr wurde ich - Danke nochmal, war super!! - von Tanja und ihrer Mama vom Bahnhof in Olten abgeholt. Ich war ganz geschockt, als ich dort ausgestiegen bin. Ich hatte ja den ganzen Tag super Wetter und dort hat man fast seine eigenen Hand vor Augen nicht mehr gesehen vor lauter Nebel...Wir sind dann noch etwas trinken gegangen und ich war dann gegen 22:15 zuhause. Es war ein langer und etwas anstrengender Tag, aber er hat sich wirklich sehr gelohnt. Kann ich nur weiter empfehlen!
Heute war ich auch nicht untätig. Aber dazu werde ich demnächst schreiben. Für heute ist das erst mal genug :-)
Dienstag Abend waren wir noch beim Abschiedsapéro von Martina und Daniel, zwei Assistenzärzte, die uns in nächster Zeit verlassen werden. Häppchen, Wein und Kuchen frei Haus ;-)
Ich bin allerdings nicht so lange geblieben, da ich am nächsten Tag doch einiges vor hatte.
Da am Mittwoch das Wetter so gut war, wollte ich das natürlich ausnützen, und in die Berge fahren.
Ich bin also an meinem ersten freien Tag um 7:30 mit dem Zug in Richtung Thun gefahren. Ich war froh, dass das mit den Zügen alles gut geklapppt hat, denn auf dieser Strecke musste es doch genau, als ich da fahren wollte, zu Einschränkungen aufgrund von Bauarbeiten kommen.
In Thun angekommen hab ich mir erst mal die Stadt ein bisschen angesehen. Thun ist wirklich auch ein schöner Ort.
Nach diesem kurzen Stadtbummel bin ich dann weiter mit dem Zug nach Mülenen gefahren. Eine Haltestelle mit "Halt auf Verlangen". Von dort hat mich die Niesen-Bahn auf die Zwischenstation Schwandegg gebracht.
| Niesen-Bahn |
Von dort aus ging es dann zu Fuß auf zum Gipfel. Ein sehr schöner, zwischendurch auch etwas anstrengender Weg mit reichlich Gelegenheiten für schöne Ausblicke. Ich bin die ganze Zeit auf der Südseite entlang gewandert und hatte strahlenden Sonnenschein :-) Es war wirklich herrlich. Es boten sich ständig atemberaubende Blicke hinunter ins Tal.
| Ausblick auf Höhe der Zwischenstation |
| Thuner See |
| Thuner und Brienzer See |
| Spärliche Schneereste |
| Blick Richtung Westen |
| Eiger, Mönch und Jungfrau |
| Das hätte ich auch noch gern gemacht... |
| jetzt weiß ich warum der Niesen auch Pyramide genannt wird |
| da hat sich das warten und frieren doch gelohnt |
So noch ein paar Worte zu den vielen Bildern :)
Nach einer schönen Wanderung war ich dann oben auf dem Gipfel des Niesen (2362m) angekommen. Ich war meistens alleine auf dem Weg unterwegs, war sehr schön erholsam.
Musste mich manchmal schon zum Weiterlaufen ermahnen, da es auch unterwegs einfach immer so schön war und man den Blick schweifen lassen und einfach nur genießen konnte.
Oben auf dem Gipfel hab ich erste einmal das 360° Panorama genossen. Es war wirklich herrlich. Und ich hatte auch einfach ein riesen Glück, dass es im November noch so tolles Wetter hatte. Es war wirklich strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, weshalb es auch noch recht angenehm von der Temperatur für diese Jahreszeit war. Nachdem ich dann genug die Aussicht genossen hatte (eigentlich kann man sich daran gar nicht satt sehen) und versucht hatte, alle Berge, die ich sah anhand von aufgestellten Tafeln zu entziffern, habe ich mich auf einen gemütlichen großen Liegestuhl in die Sonne gelegt, mich in eine Decke gehüllt und das Wetter und die Aussicht genossen. Zwischendurch hab ich ein bisschen Musik gehört, geschlafen und einfach nur relaxt. War echt total erholsam. Dann hab ich mir noch einen Cappuccino gegönnt und gegen 17 Uhr bin ich mich nochmal auf die Plattform hoch und habe den Sonnenuntergang abgewartet. Das war einmalig schön. Können die Fotos gar nicht so rüberbringen.
Mi der Zeit und der untergehenden Sonne wurde dann doch merklich, dass es November war... War leicht frisch und ich war froh über meine ganze Ausrüstung (Mütze, Schal, Handschuhe...). Dann bin ich mit der Bahn wieder nach unten gefahrne. War auch ein Erlebnis, es war ja dann schon dunkel, aber Licht hielten die trotzdem nicht für nötig.
Unten angekommen bin ich zum Bahnhof. War auch lustig. Man muss auf dem Bahnsteig einen Knopf drücken, damit der Zug überhaupt anhält :) Hat aber alles gut geklappt. In Spiez musste ich umsteigen und hatte 30 Minuten Aufenthalt. Da hab ich mich dann wegen der Kälte ins Bahnhofscafe gesetzt und einen heißen Tee geschlüft.
So wer denkt mein Tag wäre hier zu Ende... Nein, war er nicht :-)
Um 20 Uhr wurde ich - Danke nochmal, war super!! - von Tanja und ihrer Mama vom Bahnhof in Olten abgeholt. Ich war ganz geschockt, als ich dort ausgestiegen bin. Ich hatte ja den ganzen Tag super Wetter und dort hat man fast seine eigenen Hand vor Augen nicht mehr gesehen vor lauter Nebel...Wir sind dann noch etwas trinken gegangen und ich war dann gegen 22:15 zuhause. Es war ein langer und etwas anstrengender Tag, aber er hat sich wirklich sehr gelohnt. Kann ich nur weiter empfehlen!
Heute war ich auch nicht untätig. Aber dazu werde ich demnächst schreiben. Für heute ist das erst mal genug :-)
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