Samstag musste ich erst mal ein bisschen länger schlafen, bin aber dann doch "schon" um 9:30 aufgestanden und habe mich auf den Weg nach Luzern gemacht. Dort habe ich mich mit Katja und Tobi getroffen. Zuerst sind wir nach Hergiswil in die Glasbläserei gefahren. Zuerst konnte man eine Ausstellung besuchen, die alles über die Glashütte und die Herstellung von Glas erzählt und gezeigt hat. War schön gemacht und echt mal interessant. Im Abschluss an die Ausstellung konnte man dann live zuschauen beim Glasblasen. Da wars so schön warm in der Produktionshalle ;-)
Im Anschluss sind wir dann auf den Bürgenstock gefahren, ein kleiner Berg am Vierwaldstättersee in der Nähe von Luzern. Wir hatten zunächst etwas Bedenken, da der Nebel doch sehr dicht und zäh über dem See lag, doch als wir ein paar Höhenmeter zurückgelegt hatten (wir haben uns natürlich wieder mal nicht an den vorgegebenen Weg gehalten, sondern sind unsere eigene Route gelaufen ;-) wir haben uns nicht! verlaufen ;D) konnte man schon erahnen, dass es vielleicht doch noch was mit dem Sonnenschein werden sollte...
Und als wir dann ganz oben waren, hatten wir doch tatsächlich strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Traumhaft war das. Wir hatten einen schönen Blick auf Pilatus und Rigi, sowie auf eine großzahl von Bergen am Vierwaldstättersee, deren Namen ich leider nicht weiß ;-) Die Wolken und der Nebel waren unter uns, sah total flauschig aus.
Tanja und ich hatten es uns schon die ganze Zeit vorgenommen, doch bis jetzt nie geschafft: ein Feuerchen in der freien Natur. Da war doch dann genau der richtige Zeitpunk dafür. Denn oben gabs eine wunderbare Feuerstelle mit jede Menge Feuerholz. Und an ein Feuerzeug sowie Würstchen hatte Katja auch noch gedacht ;-) Da stand dem gemütlichen Lagerfeuer nichts mehr im Wege und Tobi entfachte es für uns. War das herrlich warm und gemütlich.
Da es uns dort oben so gut gefiel und wir es auch nicht eilig hatten, entschieden wir uns, solange oben auszuharren, bis die Sonne unterging. War danke der Wärme des Feuers auch gar kein Problem.
Als die Sonne dann weg war, wurde es schnell frisch und wir haben uns dann auf den Weg ins Tal gemacht. Auch etwas abenteuerlich, da natürlich die Lichtverhältnisse nicht mehr ganz optimal waren. V.a. kamen wir natürlich ab einer gewissen Höhe wieder in den Nebel. Aber wir sind wieder gut zum Auto gekommen. Tobi und Katja haben mich dann wieder zum Bahnhof in Luzern gefahren und ich bin dann wieder hierher zurück gefahren.
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